Fluglehrerassistenz Lehrgang

Der Soaring Club Hohe Wand möchte den Kurs „Werde Drachenflieger“ weiterhin Mitgliedern des SC HW anbieten, um Paragleitern die Erweiterung der PG Flugberechtigung auf Hängegleiter zu ermöglichen. Blacky (Johannes Schwarz) hat sich bereit erklärt, die Fluglehrerausbildung fürs Drachenfliegen zu machen. Vor kurzem hat er den den ersten Teil der Fluglehrerausbildung erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren!

Hier sein launiger Bericht:

Einst waren sie die Herrscher der Lüfte, zogen ihre Bahnen in damals ungeahnten Höhen. Vogelähnlicher Flug verlieh ihnen einen heldenhaften Status der lange währte:

...die Drachenflieger...

Sie sind im Laufe der Zeit durch einfache aber doch sehr komplexe Sack/Schnur Konstruktionen in Bedrängnis geraten. Diese Gebilde drangen in die Brutplätze und Lufträume der doch sehr scheuen Drachenflieger ein, worauf sich diese immer mehr und mehr zurückzogen. In manchen Regionen sind sie nur mehr sehr spärlich anzutreffen und nach der angeblich schweißtreibenden Aufbauprozedur an den Startplätzen auch sehr schnell wieder in die Luft entschwunden. Hier gestaltet sich die Paarungskommunikation doch etwas schwierig. Ja, die schon fast vor dem Aussterben bedrohte Art hat sich aber bis heute gehalten und konnte sich in geringem Maße fortpflanzen um den derzeitigen Artenbestand aufrecht zu erhalten.

Vier Tapfere Drachenflieger, darunter Markus Baisch  der Deutsche Meister in der Gattung der sogenannten Starrflügler, Johannes "Blacky" Schwarz von der seltenen Art der Flexiblen Akrobaten und 2 Junge motivierte Piloten aus der Steiermark und aus Oberösterreich der Gattung flexible Rennsegler, folgten dem Ruf und nahmen an einem sogenannten Wiedereingliederungsprogramm und Sicherstellung der eigenen Gattung der Drachenflieger teil.

Der notwendige Unterricht wurde von verschiedenen Vortragenden in den Sparten Meteorologie, Aerodynamik, Luftraum, Haftpflicht/Versicherung, etc. perfekt und verständlich gestaltet um diese Informationen und Erkenntnisse auch an künftig heranwachsende Jung/Alt Drachenflieger weiterzugeben. Den Abschluss des theoretischen Teiles krönte ein Belastungstest des eigenen Fluggestells (Körper samt Gurtzeug) und Auslösen des mitgeführten Rettungsgerätes, sollte es einmal zu Schwächeanfällen in der Luft kommen. Hätte man es nicht gesehen, würde man es auch nicht glauben. Annäherungsversuche zwischen den "neumodernen Tütenfliegern" und den noch archaisch anmutenden alten Stanglfliegern verliefen mehr als positiv, was in gemeinsamen Aktivitäten am Abend endete. Alle Teilnehmer verstanden sich prächtig und hatten eine sehr schöne spaßige Zeit.

Wir freuen uns alle auf ein Wiedersehen im gemeinsamen Luftraum und natürlich auch bei einem guten Landebier..
und nicht zu vergessen auf das Comeback der Drachenflieger wink

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